Naturpark Feldberger Seenlandschaft

Neben See- und Fischadler kommt hier auch der seltene Schreiadler (Pommernadler) vor. Sein Bestand ist seit den 1990er Jahren stark rückläufig. Schreiadler sind sehr scheue Tiere; sie reagieren empfindlich auf die Intensivierung der Landwirtschaft, den Ausbau von Infrastruktur und Waldveränderungen. Mit einem Schreiadlerschutzprojekt versuchen die Deutsche Wildtierstiftung und der Naturpark die Lebensbedingungen für diese gefährdete Art zu verbessern.

Seinen Lebensraum hat im Naturpark ebenfalls der häufig vorkommende Fischotter. Er steht für intakte Natur und saubere Gewässer.

Geprägt wurde die vielgestaltige Landschaft durch die letzte Eiszeit. Hier findet sich die vollständige eiszeitliche Formenabfolge mit Grundmoräne, Endmoräne, Sander und Urstromtal. Für die Feldberger Gegend besonders prägend sind die zahlreichen Gewässer, darunter etliche Klarwasserseen, deren Entstehung ebenfalls auf die letzte Eiszeit zurückgeht. Während es sich bei dem Schmalen Luzin um einen Rinnensee mit geringer Breite und einem bis zu 40 Meter hohen Steilufer handelt, hat der Breite Luzin einen völlig anderen Charakter und ist mit 58 Metern der zweittiefste See Mecklenburg-Vorpommerns. Hier kommen auch seltene Fischarten wie Luzinmaräne und Ostgroppe vor.

Einzigartig im Gebiet ist der älteste deutsche Buchenwald – die „Heiligen Hallen“. Er gehört – 1938 ausgewiesen – zu den ältesten Schutzgebieten Deutschlands. Die „Heiligen Hallen“ erhielten ihren Namen von den hohen Stämmen, die an gotische Kirchbauten erinnern.

Bekannt ist der Naturpark zudem durch den Dichter Hans Fallada, der in Carwitz lebte und arbeitete.

Aktuelle Angebote zu Führungen im Naturpark Feldberger Seenlandschaft (Veranstaltungen des Naturparkamts)

Zertifizierte Natur- und Landschaftsführer für den Naturpark Feldberger Seenlandschaft

Weitere Informationen zum Naturpark Feldberger Seenlandschaft: www.naturpark-feldberger-seenlandschaft.de

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